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Zeitmanagement bei Abschlussarbeiten

  • 24/02/2021

  • Category: Studentenleben

Zeitmanagement ist so ein Wort, dass dich durch das ganze Studium begleiten wird. Es ist der kleine Bruder des Stichworts Stress und versucht konstant, den älteren auszuschalten. Schließlich ist Zeitmanagement die Geheimwaffe gegen alle Arten von Stress. Oder etwa nicht? Wie du vielleicht hier bereits über Stress gelesen hast, gibt es verschiedene Stressoren, die nicht unbedingt alle etwas mit Zeitmangel zu tun haben. Und trotzdem ist der Berg an Aufgaben, der sich vor dir türmt, unzweifelhaft ein großer Faktor, der Stress begünstigt.

Studentin drückt das Gesicht in ihre Unterlagen

Falls du also unzweifelhaft weißt, dass die Uhr stets gegen dich läuft, dass deine To-Do-Liste an jedem Tagesende länger ist, als am Anfang und falls deine Deadline trotzdem immer näher rückt, dann bist du richtig hier. Gerade wenn es um Abschlussarbeiten geht, steht einiges im Studium auf dem Spiel. Die Abschlussnote hängt nicht umsonst zu einem hohen Prozentsatz von dieser finalen Aufgabe ab. Hier sollst du beweisen, dass du die Zusammenhänge aus dem Studium richtig verstanden hast und einordnen kannst. Neben der fachlichen Anforderung kommt der zeitliche Druck gratis mit dazu. Aus diesem Grund lohnt es sich, an diesem Projekt – quasi in Echtzeit – dein Zeitmanagement auf Vordermann zu bringen.

Aber woher kommt eigentlich der Begriff Zeitmanagement und wie kann dir das im Studium bei deiner Abschlussarbeit helfen? Warum ist es gerade im Studium so schwer mit der Selbstorganisation? Gibt es Stolpersteine, die dir immer wieder im Weg liegen? Welche bewährten Techniken und Methoden gibt es, um dein Selbstmanagement zu verbessern? Und wie schaffst du es, endlich ans Studieren zu kommen, damit deine Abschlussarbeit pünktlich fertig wird? Hier findest du Antworten rund um diese Fragen. Viel Erfolg!

Zeitmanagement: Woher kommt der Begriff?

Zeitmanagement ist ein Begriff, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Heruntergebrochen geht es bei dieser Selbstorganisation darum, Prioritäten zu setzen. Die moderne Arbeitswelt, aber auch das Privatleben stellt höhere Anforderungen, als du zeitlich bewältigen ab. Jeden Tag müssen deswegen unzählige unterbewusste Entscheidungen getroffen werden. Diese Entscheidungen laufen nach Handlungsmustern ab, die du beispielweise von zuhause aus mit in dein Studium nimmst.

Ziel des Zeitmanagements im Studium ist es, diese Entscheidungen über dein Selbstmanagement wieder bewusst zu treffen. Gerade beim Studieren fallen Verhaltensmuster besonders auf, weil du im Studium oft selbstständig über deine Zeit entscheiden kannst. Zusammen mit der fehlenden Work-Life-Balance beim Studieren und insbesondere beim Verfassen deiner Abschlussarbeit, sind destruktive Verhaltensmuster vorprogrammiert. Daher ist es also im wahrsten Sinne des Wortes Zeit, wieder bewusst Entscheidungen zu treffen.

Tipps und Techniken: So lernst du Zeitmanagement

Gerade wenn es um das Thema Selbstmanagement geht, helfen gute Vorsätze einfach oft nicht weiter. Zu festgefahren sind Gewohnheiten im Studium, kurze Einheiten des Studierens und die altbekannte Prokrastination. Aus diesem Grund solltest du dich aktiv mit dem Thema Zeitmanagement auseinandersetzen, insbesondere wenn es um deine Abschlussarbeit geht. Die folgenden Tipps geben dir dafür erste Hinweise.

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#1 Semesterplan, Wochenplan, Tagesplan: Was hilft wirklich beim Zeitmanagement?

Zugegeben: Die Antwort auf diese Frage nach dem Zeitmanagement ist am besten individuell zu beantworten. Wenn du vielleicht schon bestens organisiert durch dein Studium gekommen bist und deine Wochenpläne regelmäßig abhaken kannst, bist du ein Kandidat für Semesterpläne. Wenn du dagegen regelmäßig Trübsal über deinen nicht erreichten Wochenplänen bläst, lohnt sich der Schritt zurück zum Tagesplan. Hier setzt du dich jeden Morgen hin und erstellst einen Ablauf mit priorisierten Aufgaben zu beispielweise deiner Bachelorarbeit. Nach und nach gewinnst du so einen Eindruck, was funktioniert und was nicht. Wenn das klappt, kann der Wochenplan und schließlich der Semesterplan kommen.

#2 Zeitmanagement und die Pomodoro-Methode: Konzentriert studieren

Ein großer Zeiträuber sind die vielen kleinen Ablenkungen, die immer wieder Aufmerksamkeit stehlen. Insbesondere digitale Medien spielen dabei eine große Rolle. Du kannst also ein noch so gutes Zeitmanagement haben: Wenn du letztlich nicht produktiv an deiner Abschlussarbeit arbeitest, bringt es alles nichts. Ein Tool, dass dir beim Studieren helfen kann, ist die Pomodoro-Methode. Bei diesem Modell lernst du in konzentrierten Abschnitten und machst immer wieder eine Pause.

#3 Accountability-Mirror: Selbstorganisation langfristig lernen

Diese Methode geht auf den bekannten Motivationstrainer David Goggins aus den USA zurück. Dabei definierst du deine Ziele bezüglich der Abschlussarbeit und definierst bestimmte Verhaltensmuster, die dafür notwendig sind. Diese Vorhaben heftest du an deinen Spiegel und konfrontierst dich somit jeden Tag neu mit deinem Zeitmanagement.

#4 Zeitmanagement tracken: Wo bleibt deine Zeit?

Nicht nur soziale Medien sind die Feinde jedes Zeitmanagements. Auch andere Angewohnheiten können dazu beitragen, dass du dich immer wieder wunderst, wo nur deine Zeit zum Studieren bleibt. Ob du mehrmals pro Woche einkaufen gehst, stundenlang auf öffentliche Verkehrsmittel wartest oder die Lerngruppe dein Zeitmanagement sprengt: Finde heraus, wo deine Zeit im Studium bleibt. Das gelingt dir am besten, indem du über etwa eine Woche detailliert auschreibst, wann du was gemacht hast. Am Ende der Woche addierst du die Summen. Wetten, dein Zeitmanagement im Studium kann noch verbessert werden?

Selbstmanagement bei Abschlussarbeiten: 3 Tricks, damit du in den Workflow kommst

Abschlussarbeiten haben ein großes Manko: Du hast die volle Kontrolle über deine eingesetzte Zeit. Und manchmal ist genau das ein Problem. Nicht immer ist das Thema so interessant, dass du dich freiwillig um fünf Uhr morgens zum Studieren an den Schreibtisch setzt. Immer weiter wird der Start also verschoben, bis du fast sicher weißt, dass du es gar nicht mehr schaffen kannst. Deswegen helfen dir die folgenden drei Tipps dabei, ins Arbeiten zu kommen.

  • Machen statt planen! Du kennst es vielleicht schon vom Studieren: Jede Woche wird ein neuer Wochenplan gemacht, der schließlich doch nicht eingehalten wird. Wenn du stattdessen einfach anfängst, sparst du viel Zeit.
  • Die schwierigste Aufgabe zuerst. Klingt fies? Ist es auch. Allerdings werden dann die restlichen Aufgaben der Abschlussarbeit leichter. Das hilft dir dabei, dich motivierter an den Schreibtisch zu setzen.
  • Such dir einen Accountability-Partner. Am besten ist das jemand, der auch gerade seine Abschlussarbeit schreibt. Gegenseitig erinnert ihr euch an gesteckte Ziele, motiviert euch und spornt euch gegenseitig an.