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Polizeipräsidium Wuppertal

Fachkr. (w/m/d) IT-Forensik, Datensich./Datenausw. und Ermittlungsunterst.

  • Online seit 09.11.2020
  • 201109-420883
  • Absolventenjobs

Beschreibung

Beim Polizeipräsidium Wuppertal sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt vier unbefristete Vollzeitstellen (39,83 Std./Wo.) zu besetzen:

„Fachkraft (w/m/d) im Bereich IT-Forensik, Datensicherung/Datenauswertung und Ermittlungsunterstützung“

Das Arbeitsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Sofern die entsprechenden tarifrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen vorliegen, ist eine Eingruppierung bis einschl. Entgeltgruppe 11 Teil II der Entgeltordnung zum TV-L möglich.

Das Polizeipräsidium Wuppertal ist mit ca. 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zuständig für das Bergische Städtedreieck Wuppertal, Remscheid und Solingen.

An der Spitze der Behörde steht der Polizeipräsident mit seinen Direktionen Gefahrenabwehr/Einsatz, Kriminalität, Verkehr und Zentrale Aufgaben sowie dem Leitungsstab und der Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit.

Die wahrzunehmenden Stellen sind angesiedelt in der Direktion Kriminalität, Kriminalkommissariat 25. In vielen Strafverfahren werden Datenträger sichergestellt, die wichtige Informationen für das Strafverfahren enthalten können. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KK 25 sichern diese Datenträger, bereiten die Daten auf und beraten die Sachbearbeiter von Ermittlungsverfahren bei Fragen zur Auswertung der Daten. Solche Ermittlungsverfahren werden z. T. im KK 25 geführt (Delikte der sog. Cybercrime), aber auch in anderen Dienststellen (Tötungsdelikte, Kinderpornografie, Raub …). Die forensischen Spezialistinnen und Spezialisten unterstützen auf diese Weise die Ermittlungen vieler, bei der Kriminalpolizei bearbeiteten Delikte.

Aufgabengebiet

Die zu besetzenden Stellen beinhaltet schwerpunktmäßig folgende Aufgaben:

  • Forensische Sicherung und Aufbereitung der Daten von IT-Geräten jeglicher Art

  • Unterstützung von Fachdienststellen bei Durchsuchungen,

  • Beweissicherungs- und Recherchemaßnahmen im Internet (vor allem Social Media, Clouds, Darknet), 

  • Analyse von Datenbanken, Netzwerkangriffen und Schadsoftware,

  • Fertigen eigener Beweissicherungsberichte und Stellungnahmen sowie deren Vertretung vor Gericht,

  • Einzelfallbezogene IT-fachliche Beratung und Unterstützung der Sachbearbeitung,

  • Mitwirkung, Planung und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen. 

    Der / die Arbeitsplatzinhaber/in wird als Bindeglied zwischen IT-Fachdienststelle und kriminalpolizeilicher Sachbearbeitung eingesetzt. Drei Stellen werden in der allgemeinen Kriminalitätsbekämpfung angesiedelt, eine Stelle dient der Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs und der Kinderpornographie.

Anforderungsprofil

Folgende Voraussetzungen müssen Sie mitbringen:

  • Abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium der Fachrichtung Informatik oder     abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium im Bereich der Forensik mit Schwerpunkt im Informatik- oder IT-Bereich oder vergleichbarer Studienabschluss

    oder

  • staatlich geprüfter Techniker in der Fachrichtung Informatik oder Fachrichtung Elektrotechnik (Spezialisierung Informations- und Kommunikationstechnik, Datenverarbeitungs- oder Netzwerktechnik)

    oder

  • sonstige Beschäftigte, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben

    oder

  • Fachinformatiker mit Schwerpunkt Anwendungsentwicklung oder Systemintegration mit langjähriger einschlägiger Berufserfahrung (mindestens 3 Jahre)

und

  • Führerschein Klasse B 

Folgende Voraussetzungen sollten Sie mitbringen:

  • Breites Basiswissen und eine teilweise Spezialisierung in der Informationstechnik, welche es ermöglicht, autodidaktisch informationstechnische Lösungen zu finden, die sich aus kriminalistischen Fragestellungen ergeben
  • Sicheres Beherrschen der gängigen MS-Office-Produkte

  • Betriebssystemkenntnisse (Windows, Linux, macOS, Android, iOS)

  • Umgang mit Datenbanken

  • Netzwerkkenntnisse

  • Anwendung von Programmiersprachen (z.B. Phyton, Java)

  • Selbständige Informationsgewinnung und Recherche im Internet, Deep Web und Darknet

  • Gute Kenntnisse in Englisch

Erfolgssichernde Kompetenzmerkmale

  • analytische Fähigkeiten

  • Teamfähigkeit

  • Physische und psychische Belastbarkeit

  • Verantwortungsbewusstsein

  • Ergebnisorientierung/Leistungsmotivation

  • Organisations- und Planungsfähigkeit

Flexibilität im Handeln

Die Bereitschaft zur fortlaufenden und intensiven Fortbildung sowie zeitliche Flexibilität in Einsatz- und Alarmierungsfällen bei möglicher Mehrarbeit wird erwartet.

Dafür bieten wir Ihnen:

  • tarifgerechte Bezahlung

  • flexible Arbeitszeiten

  • 30 Tage Jahresurlaub

  • Jahressonderzahlung

  • Zusatzversorgung zur gesetzlichen Rente

  • Unbefristeter und gesicherter Arbeitsplatz

  • Umfangreiche Fortbildungsangebote

Folgende körperliche Anforderungen für die Ausübung der Tätigkeit (ggfs. benötigte Hilfsmittel werden - sofern die Tätigkeit das ermöglicht - zur Verfügung gestellt) können sich ergeben:

  • Bücken, Heben, Tragen von Lasten von mehr als 5 kg

  • Feinmotorische Fähigkeiten

  • Wechselndes Arbeiten im Sitzen und Stehen

Bewerberkreis

Das Land Nordrhein-Westfalen verfolgt konsequent das Ziel der beruflichen Gleich-stellung von Frauen und Männern. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Leistung und Befähigung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit der Teilzeitbeschäftigung.

Außerdem freuen wir uns ganz besonders über Bewerbungen von Menschen, von de-nen bisher noch zu wenige bei uns arbeiten: Menschen mit Schwerbehinderung, ihnen gleichgestellte Menschen im Sinne von § 2 Absatz 3 Sozialgesetzbuch IX sowie Men-schen mit einer Migrationsgeschichte.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Aufbereitung und Dokumentation von Pornographie- und Gewaltdarstellungen eine verantwortungsvolle Tätigkeit ist, die erfahrungsgemäß mit belastenden Eindrücken verbunden ist. Bitte bewerten sie im Vorfeld einer Bewerbung, ob Sie den psychischen Belastungen auch über einen längeren Zeitraum gewachsen sind.

Weitere Auskünfte erteilen bei Fragen zur Stellenausschreibung:

  • Frau Andrea Schulte Tel. 0202 284 4621

  • Frau Jessica Pilz Tel. 0202 284 4620

und zum Arbeitsplatz:

  • Herr Weinfurtner, Tel. 0202 284 2500 (Leiter Kriminalkommissariat 25)

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte mit den nachfolgend aufgeführten Unterlagen unter Angabe des Stichwortes KK 25 Technischer Berater auf dem Postweg bis zum 08.12.2020 (Posteingang) an das

Polizeipräsidium Wuppertal, Sachgebiet ZA 2.1, Friedrich-Engels-Allee 228, 42285 Wuppertal

oder per E-Mail (mit Anlagen im pdf-Format in einer einzigen Datei) an das Funktionspostfach ZA21Tarif.W@polizei.nrw.de

Der Bewerbung sind mindestens beizufügen:

1. ein Anschreiben,

2. ein aktueller Lebenslauf,

3. ein Nachweis über die bestandene und abgeschlossene Berufsausbildung,

4. eine Kopie des Führerscheins,

5. ggf. ein Nachweis über eine Schwerbehinderung oder Gleichstellung i.S.d. § 2 SGB IX.

Bitte geben Sie in Ihrem Anschreiben Ihren frühesten Eintrittstermin an.

Unvollständige Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Bitte übersenden Sie keine Originale, sondern ausschließlich Kopien der o.a. Unterlagen, da wir diese nicht zurücksenden. Sie werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet. Bitte verwenden Sie daher auch keine Bewerbungsmappen, sondern heften Ihre Unterlagen lediglich zusammen.

Verfahrensweise:

Die administrative Vorauswahl wird durch das Polizeipräsidium Wuppertal unter Einbeziehung der örtlichen Gremien (Personalrat, Gleichstellungsbeauftragte und ggf. Schwerbehindertenvertretung) vor den zentralen Prüfverfahren/ Verfahrensteilen getroffen.

Danach werden die ausgewählten vollständigen Bewerbungsvorgänge durch das Polizeipräsidium Wuppertal dem LAFP NRW für den zentralen Verfahrensteil übermittelt. 

Anschließend werden die Bewerberinnen und Bewerber vom LAFP NRW zum zentralen Eignungsfeststellungsverfahren eingeladen. Bei dem zentralen Verfahren handelt es sich um den Kognitiven Leistungstest (KLT)

Der KLT wird mittels eignungs-diagnostischer PC-Verfahren externer Dienstleister durchgeführt.

Das LAFP NRW trifft auf der Grundlage der Ergebnisse aus dem KLT eine Entscheidung über die Zulassung zum weiteren Auswahlverfahren (Eignungsfeststellung). 

Diesem Verfahren folgt ein dezentraler Verfahrensteil Polizeipräsidium Wuppertal, der aus einem strukturierten Interview besteht.

Die Einladung zum dezentralen Verfahrensteil erfolgt durch das Polizeipräsidium Wuppertal.

Nach Abschluss des dezentralen Auswahlverfahrens meldet das Polizeipräsidium Wuppertal dem LAFP NRW, welche Bewerberin / welcher Bewerber unter Berücksichtigung der Grundsätze der Bestenauslese zur Einstellung vorgesehen ist. Eine finale Freigabe erfolgt durch das LAFP NRW nach erfolgter Zuverlässigkeitsüberprüfung.

Anschließend erfolgt die Einstellung durch das Polizeipräsidium Wuppertal.

Informationen gemäß Art. 13 Absatz 1 und Absatz 2 DSGVO aufgrund der Erhebung von personenbezogenen Daten

Im Zusammenhang mit der Bewerbung bei der Polizei NRW werden bei Ihnen personenbezogenen Daten erhoben. Bitte beachten Sie hierzu nachstehende Datenschutzhinweise:

1. Angaben zum Verantwortlichen

Verantwortlich für die Datenerhebung ist:

Polizeipräsidium Wuppertal

Friedrich-Engels-Allee 228

42285 Wuppertal

Telefon: 0202/284-0  / Telefax: 0202/284-8448

E-Mail: poststelle.wuppertal@polizei.nrw.de

E-Government:poststelle@polizei-wuppertal-nrw.de-mail.de
poststelle@polizei-wuppertal.sec.nrw.de

Internet: https.//wuppertal.polizei.nrw

2. Angaben zum Vertreter des Verantwortlichen  

entfällt

3. Angaben zum Datenschutzbeauftragten

Die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragen lauten:

Behördlicher Datenschutzbeauftragter des PP Wuppertal

Friedrich-Engels-Allee 228

42285 Wuppertal 

Telefon: 0202/284-2009  / Telefax: 0202/284-8448

E-Mail: datenschutz.wuppertal@polizei.nrw.de

4. Angaben zu der Aufsichtsbehörde

Zuständige Aufsichtsbehörde für den Datenschutz ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW): 

Kavalleriestr. 2-4

40213 Düsseldorf

Telefon: 0211/38424-0 / Telefax: 0211/38424-10

E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de

Internet: www.ldi.nrw.de

5. Zweck/e und Rechtsgrundlage/n der Verarbeitung

a) Ihre personenbezogenen Daten werden zur Bearbeitung Ihrer Bewerbung bei der Polizei NRW erhoben.

b) Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist der § 18 Datenschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (DSG NRW).

6. Empfänger oder Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten (einschließlich des Zwecks der „Übermittlung“, der unter 5. bereits dargestellt ist) 

Ihre personenbezogenen Daten werden weitergegeben an das Bundesamt für Justiz für Anfragen beim Bundeszentralregister (BZR), dem Zentralen Staatsanwaltschaftlichem Verfahrensregister (VStR), an Polizei- und Verfassungsschutzbehörden sowie an das LAFP NRW zur Durchführung des kognitiven Leistungstests.

Ihre Einwilligung für die Übermittlung und Überprüfung Ihrer Daten ist gemäß der Vorschrift des Art. 88 DSGVO i.V.m. § 18 (4) Datenschutzgesetz NRW nicht erforderlich.

7. Absicht Übermittlung an Drittland oder eine internationale Organisation

Sowie 

entfällt, da nicht beabsichtigt 

8. Dauer der Speicherung bzw. Kriterien für die Festlegung dieser Dauer

Ihre Daten werden für die Dauer des Bewerbungsverfahrens gespeichert.

Bei Zustandekommen eines Beschäftigungsverhältnisses werden die Daten zu Ihrer Person in die Personaldatenbank übernommen, im Ablehnungsfall oder bei Vorliegen anderer Gründe, die einem Beschäftigungsverhältnis entgegenstehen sollten, werden die Daten zu Ihrer Person gelöscht.

9. Rechte der Betroffenen

Bei Erhebung personenbezogener Daten stehen Ihnen folgende Rechte zu:

· Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO)

· Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO) oder Löschung (Art. 17 DSGVO)

   oder auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)

· Recht auf Datenübertragbarkeit (Art 20 DSGVO)

· Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung (Art. 21 DSGVO)

10. Widerrufsrecht bei Einwilligung

entfällt  

11. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde

Sie haben das Recht, bei der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Beschwerde einzulegen. Die Kontaktdaten finden Sie unter Punkt 4. dieses Bogens. 

12. Pflicht zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten

Es besteht keine gesetzliche oder vertragliche Pflicht zur Bereitstellung von Daten. Im Rahmen Ihrer Bewerbung sollen Sie nur diejenigen personenbezogenen Daten

bereit stellen, die für die Aufnahme und Durchführung der Bewerbung erforderlich sind. Ohne diese Daten werden wir jedoch Ihre Aufnahme in den Bewerbungs-prozess ablehnen müssen.

Anzeigendaten

Art der Beschäftigung
Vollzeit
Zeitraum der Beschäftigung
Unbefristet
Vergütung
EG 9b - EG 11 TV - L
Bewerbungs-E-Mail
ZA21Tarif.W@polizei.nrw.de

Firmenkontaktdaten

Firmenname
Polizeipräsidium Wuppertal
Standort
42285 Wuppertal, Deutschland
Kontaktperson
Frau Andrea Schulte
Telefon

+4902022844621

E-Mail
ZA21Tarif.W@polizei.nrw.de

Kontakt

Frau Andrea Schulte

+4902022844621


ZA21Tarif.W@polizei.nrw.de

Einsatzort

Polizeipräsidium Wuppertal

42285 Wuppertal
Deutschland